Für eine kommunale Beteiligung beim Höntruper PV Park

Antrag im Bauausschuss einstimmig vertagt. Skepsis bei reinem Investorenprojekt

Skeptisch fragten die GRÜNEN Ausschussmittglieder beim Vertreter der intersessierten Investoren nach, doch am Ende der Sitzung blieb der Eindruck, dass vieles von dem was versprochen wurde, nicht so ohne weiteres haltbar war.

Ein Unternehmen aus Hamburg will derzeit in Höntrup einen PV Park bauen. Auch die Blomberger könnten von günstigem Strom profitieren, hieß es beispielsweise. Doch bei genauerem Hinsehen zeigte sich, dass das kein Selbstläufer sein würde. Auch in einer anschließenden Infoveranstaltung stellen die Grünen Vertreter etliche Fragen, und auch CDU und SPD reichten Fragenkataloge ein.

Ein reines Investorenprojekt auf Blomberger Gebiet ohne Beteiligung der Kommune oder Blomberger Versorgungsbetriebe sehen die GRÜNEN von Anfang an skeptisch. Ziel sollte sein, bei allen Erneuerbare Energieprojekten in Blomberg eine wirkliche Beteiligung der Menschen vor Ort zu erreichen und das Geschäft nicht Investoren zu überlassen.

In diesem Zusammenhang hatten die GRÜNEN im Ausschuss auch auf die Studie „Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ hingewiesen, für deren Übergehen Katharina Reiche zuletzt kritisiert wurde. Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums wurde ermittelt, dass ländliche Kommunen durch Partizipation an solchen Projekten ihre Einkommen verdoppeln können. Beispiel war hier u.a. die Stadt Lichtenau.
Hier geht’s zur Studie:
Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

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